Pi Pa Packend!

Das trifft es wohl am besten, denn die nächsten Wochen werden hart. Meldet euch von Freunden ab, nehmt (gelben) Urlaub, speichert die wichtigsten Pizzalieferanten in der Kurzwahl und holt euch schonmal einen Termin beim nächstgelegenen Augenarzt, mangelndes Sonnenlicht plus die dazugehörige Stundenzahl vor der heimischen Flimmerkiste werden nicht unbemerkt an einem vorbeigehen.
Zum einen wäre da natürlich der Start des neuen Indiana Jones in nichteinmal mehr einer Woche. Ich kann es immernoch nicht wirklich glauben, so müssen sich die Menschen gefühlt haben als sie auf Luther's Interpretation ähhh Übersetzung der Bibel gewartet haben. Fragt mich bitte nicht nach irgendwelchen Details, ich versuche von dem Film so wenig wie möglich vorher in Erfahrung zu bringen (Trailer heutzutage haben ja die komische Tendenz die besten Szenen zerstückelt und chronologisch durchmatscht wiederzugeben [komisch deshalb weil man ja manchmal garnich mehr ins Kino gehen brauch um den Film zu sehen {was übrigens manche animierten DVD Menüs auch hervorragend beherrschen und wofür ich die Erzeuger ja meist erwürgen könnt}]). Ähh zurück zum Film: Da es sich ja um einen weltweiten Start handelt braucht ihr auch nicht auf eine Internetversion warten, reserviert also einfach schonmal ein paar Plätze im Kino und tut etwas für die Wirtschaft, ihr wisst ja: Ihrrr seid Deutschland!
Fix die ganzen Nachos, Brezeln, Popcorn, whatever verdaut, denn maximal zwei Tage später wartet schon Arbeit in Form eines neuen Mumorpuger auf uns: Age of Conan meistert dann nämlich hoffentlich den beschwerlichen Weg auf den heimischen Schreibtisch. Endlich wird dem allgegenwärtigen World of Warcraft mal die Stirn geboten bzw die Dunstkiepe abgehackt, nich umsonst is unser Neuzugang mit FSK18 versehen. Was ich übrigens sehr toll finde, so wird diese Einstufung die Anzahl der im Spiel rumlaufenden Kiddies zwar nicht gleich Null setzen, aber doch merklich gegen Null tendieren lassen. Mein Herz erfreuts, muss mir nur noch irgendwie ne pre-order davon organisieren.
Als wäre das nicht alles schon genug für die nächsten Tausend Stunden Freizeitvergnügen wird uns nächsten Monat dann auch noch von Konami ein Hammer sondergleichen auf den Tisch geschmettert:



Viel brauch ich dazu wohl hoffentlich nichtmehr sagen. Snake is back und ein verzweifelter Baummonster überlegt wie er am schnellsten das Geld für eine PS3 zusammenkriegt.
Und wie überlegt es sich am besten? Richtig, mit Krachmusik. Aber nur Musik hören is ja auch irgendwie out, heut wird Musik gespielt. Man spendiere nichtmal 10 Euro an die Kollegen des Online-Spieleservices namens Steam, besorge sich damit den Titel Audiosurf, verbinde ihn mit last.fm und los geht die quasi endlose Achterbahnfahrt der Tetrisblöcke. Sehr zum empfehlen, zumindest wenn man nix wichtiges zu tun hat und dieses Teil einen davon abhalten könnte....

Iron Man, nu aber richtig

So meine Damen und Herren, hier nun auf allgemeinen Wunsch: meine richtige Kritik zum aktuellen Iron Man. Für alle Unwissenden, mir gehts jetzt nicht um irgendwelche Strong Man Worldcups oder Triathleten, sondern um Marvels Comichelden. Eben diesen zieht es ja nun seit ein paar Tagen in die örtlichen Kinos, also gibts für die Krawall-Liebhaber auch mal wieder was zu sehen. Und wie erst. Nach einem kurzweiligem 60-Sekunden Intro, untermalt von AC/DCs Klassiker Back in Black, fliegt bereits der erste amerikanische Humvee in die Luft. So muss Kino aussehen! Nu kriegt man dann auch so langsam raus um wen sich der Film überhaupt dreht und mal ganz ehrlich, am liebsten würde wohl jeder mit ihm tauschen wollen oder? Geld wie Arsch gepaart mit der proportional hohen Anzahl an Liebschaften und Autos und eine unglaubliche Naivität was einen alle Sorgen des normalen Lebens vergessen lässt. Aber zurück zum Film: Geschockt vor diesen terroristischen Vorfällen findet in unserem Helden ein gewisser Sinneswechsel statt und da man als normalsterblicher Schmalhans die Welt nicht mal annährend aus ihren Angeln heben kann muss eben technische Hilfe her (mein Ingenieurherz freuts) und schwuppdiwupp wird mal eben in der Mittagspause ein gepimpter, quasi unzerstörbarer Raumanzug erfunden. Getreu dem Motto "alles muss man selber machen" beginnt dann die fröhliche Terroristenjagd, weil der Militärapparat der USA kriegt es ja nicht geschissen. Nun kommt aber ja kein neues "Produkt" fehlerfrei auf den Markt und so sorgen die Kinderkrankheiten des Anzugs für allerlei Kurzweil beim Zuschauer (Menschen gegen Wände fliegen lassen ist einfach zeitlose Komik), was dem Film wirklich gut tut. Denn was ist besser als ein Actionfilm? Richtig, Actionkomödien die sich selber nicht sehr ernst nehmen. Denn story-technisch ist Iron Man, für mich wie erwartet weil Comicverfilmung, nun kein Meilenstein in Sachen Dramaturgie und Charakterentwicklung, und daraus einen ernsten Film machen zu wollen kann nur in einem Fiasko enden. Anders natürlich bei Bild und Ton, denn die sind von Back in Black bis zu den drölftausend Stuntleuten im Abspann* einfach tadellos. Zwar bleibt Transformers bis Dato unerreicht, aber deswegen müssen sich die Künstler hinter Iron Man noch lange nicht verstecken. Summa summarum ein rundum gelunges Kinoerlebnis, zumindest für Leute mit der Fähigkeit während des Films das Hirn in Leerlauf zu schalten.
So, Kritik is am Ende, meine Ökonomie-Vorlesung auch, wunderbar. Ich sach dann ma: Bis die Tage...


* So als kleiner Spoiler: Bleibt bis zum Ende des Abspanns im Kino, da kommt noch was!

Männer wie wiiiir....

...die habens richtig drauf. Männer wie wir, die geben niemals auf... Hoffentlich zumindest nich, denn heut fließt jede Menge Blut. Zumindest virtuell, denn mein heutiger Beitrag dreht sich zum einen ums quasi frisch gepresste TUROK für den heimischen PC, zum anderen über die ebenfalls recht junge, super-duper-tolle, endlich dem Film gerecht werdende, mit Extras vollgestopfte und in ein edles Steelbook gehüllte 2 Disc Version von Fight Club. Also Messer gewetzt und Muskeln gespannt, los gehts!

TUROK wird wohl einigen ein Begriff sein, aber da die neuste Version Hintergrund-technisch mal so wirklich garnix mit den vorherigen Teilen zu hat fang ich einfach mal bei Null an. Die Rahmenbedingungen sind schnell erklärt: Man gebe zu gleichen Teilen jeweils Rambo und Jurassic Park in einen Mixer, streue noch eine Prise Indianertum oben drauf und dann kräftig mischen: Zack, schon sind die Großteile von Setting, Story und Charakter servierfertig. Man rutscht in die Rolle von von Joseph "i'm hard" Turok, seines Zeichens ein Mannskerl indianischer Abstammung und exklusives Mitglied einer Kommandotruppe, um schnellen Schrittes zusammen mit den Kollegen den Chef einer gegnerischen Truppe dingfest zu machen. Blablabla, fast forward, und ehe man sich versieht strandet man während der Jagd auf einem mehr oder weniger fremden Planeten voller Wucherpflanzen. Da so ein mickriger Absturz aus dem Orbit aber sonen richtigen Indianer ja nichmal in Schwitzen kommen lässt greifen wir uns geschwind Messer (wobei, Machete trifft es eher bei dem Gerät), Hi-Tech Bogen und die üblichen restlichen Schiesseisen und brechen schließlich auf, den bösen Buben und ex-Mentor unseres Protagonisten einen kleinen Besuch abzustatten. Zufällig uns dabei im Weg stehende Lakaien werden natürlich waidmännisch korrekt erlegt, soweit ja nix neues, aber ehe man sich versieht wimmelt der allgegenwärtige Dschungel nur so von bekannten und unbekannten Dinosaurier-Getier. Die sind entweder extrem sauer dass wir bei der Bruchladung eine Schneise der Verwüstung durch ihr Wohnzimmer gezogen haben oder aber sie haben einfach nich schrecklichen Hunger, jedenfalls steckt man ruckzuck knöcheltief in erlegten Echsen und dahingerafften Schergen der bösen Buben. Soviel zur Theorie, kommen wir zur praktischen Umsetzung. Visuell umgesetzt wird TUROK durch die mehr oder weniger neue Unreal3 Engine, die so pauschal erstma keine Wünsche offen lässt, auch wenn sie Crysis oder Assassins Creed verwöhnten Spielern wohl kaum den Sabber in den Mund treiben wird. Animationen und Texturen sind ebenfalls auf einem guten, aber eben nicht genialem Niveau, die Dialoge sind erwartungsgemäß etwas platt, dafür aber sehr gut vertont. Als kleines Gimmick (oder als Fluch, je nach Geschmack des Spielers) gibts allerlei button-smash Minispielchen um etwa einen Gegner via Buschmesser ins Nirvana zu befördern oder um das eigene Ableben grade noch zu verhindern. Ich persönlich find diese Umsetzung gelungen, auch wenn dadurch das Spiel teils extrem einfach wird. Warum ganze Magazine verschiessen wenn ein einziger, gut getimter Mausklick reicht um einen Raptor mittels Messer sofort unschädlich zu machen? Aber gut, wer Anspruch sucht ist bei einem FPS wohl sowieso an der falschen Stelle, also vergessen wir das. Im ganzen betrachtet ist TUROK durchaus gelungen. Es bringt unkomplizierte Kurzweil und ist für jeden Shooter-Fan definitiv einen Blick wert, auch wenn es wohl kaum bleibende Eindrücke hinterlassen wird...

So, Punkt 1 der heutigen Blogliste abgehakt, kommen wir zu Fight Club. Hier geh ich ebenfalls einfach mal davon aus dass ihr alle wisst worum es sich in dem Film dreht, immerhin hat der Film auch schon fast ein Jahrzehnt auf dem Buckel und ist quasi genausolang einer meiner absoluten Kultfilme. Clevere Story, gepaart mit einem imho genialen Twist am Ende und ein einfach
brillianter Brad Pitt katapultieren ihn ja auch quasi direkt in die Top 250 der imdb, wo Fight Club sich standhaft auf Platz #23 (plusminus) behauptet. Nun gibt es endlich eine DVD Fassung, die diesem Meister- werk gerecht wird. Zwar gab es auch vorher schon eine Doppel-DVD Version, aber die wirkte eher wie ein lieblos zusammengeschustertes Paket um ein paar Fans in die Läden zu ziehen zwecks Vollstreckung eines erneuten Kaufaktes. Aber zurück nur Neuauflage. Die Scheibe des Hauptfilms platzt quasi vor Audiokommentaren, vier sind es an der Zahl, u.a. mit David Fincher, Edward Norton, Brad Pitt, Chuck Palahniuk und noch einer ganzen Handvoll anderer Mitwirkender. Die Zusatz-DVD enthält dazu noch Materialen wie Interviews, Behind- the-Scenes Sequenzen, Promo-Sachen, Storyboards, Trailer und wohl alles andere was sich irgendwie in digitaler Form ins Plastik hat pressen lassen. Über die Bild- und Tonqualität kann ich ehrlich gesagt, mangels passender Heimkinoanlage, kein akkurates Statement zu abliefern. Auf meiner 10 Jahre alten Sharp Buntglotze mit eingebautem Stereosound wars auf jedenfall gut, deswegen kann ich eigentlich jedem Raten sich beim nächsten Besuch des örtlichen Händlers mal nach dem leicht psychotischem Grinsen von Brad Pitt umzusehen...

Das solls erstma gewesen sein, als Schlusslicht heut gibts eine kleine Hommage an John McClane, selten war eine Inhaltsangabe so unterhaltsam. Guggst du hier!

Kino Kino Kino

Sodela, die Doppeldröhnung aus erstem Mai und Vaddatach is verarbeitet, nu kann die Tippselei auch mal wieder weitergehen. Und wie erträgt man am besten die Nachbeben der Sauferei? Richtig, Fernseh gucken! Passenderweise läuft ja genau dieses Wochenende das Finale der Snooker Weltmeisterschaft welches Eurosport quasi exklusiv und ausführlich überträgt. Wem das nich reicht dem sei hiermit ein Trip ins Kino des Vertrauens empfohlen, denn seit nichmal 100 Stunden gibts den Iron Man im Kino zu bestaunen.
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diese fünf Zeilen waren des Films einfach unwürdig, für die aktuelle Kritik gehts hier lang
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Und keine drei Wochen später zieht es unsereins schonwieder in die Lichtspielhäuser, denn dann ist es endlich soweit: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels kommt! Also Hüte abgestaubt, Peitschen geschmiert und weiter geht die wilde Hatz quer über unsere blaue Raumkugel. Man darf gespannt sein, ich persönlich hoffe ja immernoch auf einen kleinen Camo Auftritt von Sean Connery als Henry Jones Sr., auch wenn dies von allen Seiten dementiert wird. Die Hoffnung stirbt bekanntlich ja immernoch zuletzt...
Zum Abschluss noch ein schneller Verweis auf den Trailer von Hancock. Muss zugeben dass der Film bis vorgestern völlig an mir vorbeigezogen is, aber hab mich köstlich in den 116 Sekunden des Trailers amüsiert