Freu dich, du bist in Wacken!

So wars zumindest vor fast zwei Wochen. Denn endlich war sie da, die fünfte Jahreszeit für jeden Metaller diesseits des Urals: das Wacken Open Air 2008
Mehr oder weniger eine Woche voller Bier, Zeltplatzparties und natürlich jeder Menge brachialromantischer Musik auf die Ohren. Und auch dieses Jahr legt das W:O:A wieder eine Wachstumsrate vor, da wird sogar die chinesische Wirtschaft neidisch. Offiziell 75.000 Besucher, wobei die gefühlte Zahl irgendwo im sechsstelligen Bereich rangiert, irgendwie 60+ Bands wovon man aber wohl nur die bekanntesten 20-30 wirklich kennt, inoffizielle Crowdsurfing Rekorde beim Auftritt von Children of Bodom, Bierpreise auf dem Niveau des Oktoberfests und die wohl unorganisierteste Befüllungsstrategie für Campingplätze die jemals das Licht der Welt erblickt hat... Aber genug des langen drumherum quasselns, schreiten wir endlich zum Kern der Sache. Und damit der nich allzu verwirrend rüberkommt probieren wir es auch gleich mal in chronologisch korrekter Reihenfolge.
Wir befinden uns jetzt also im Mittwoch vor dem Festival, Anreisetag: Hier offenbart sich schon gleich das erste Paradoxon: Das dritte Jahr in Folge auf dem W:O:A, und je früher man anreist desto weiter hinten landet man auf dem Campingplatz. So schnell kann einem die Freude vergehen. Eine herrlich unspektakuläre Anreise ohne Stau, Polizeikontrollen, Knochenbrüchen o.ä. und was passiert? Man wird durch das fast menschleere Wacken (zumindest was Autos angeht) geleitet, fährt einmal gemütlich um den Pudding ins Nachbardörfchen nur um auf die wirklich hinterletzte Einfahrt der Campground gelenkt zu werden wo man natürlich auch sofort einen Platz zugewiesen bekommt. Zur Veranschaulichung: Klickst du Hier
Unsereins landete ca in Planquadrat 26/CC, also wirklich am absoluten Arsch der Welt. 50m weiter und das Gelände war vorbei. Und das um etwa 10 Uhr morgens, zwei Stunden nach der offiziellen Eröffnung des Campgrounds. Ich will mich ja nu nich als Whiner darstellen, aber das nervte doch gewaltig. Aber nujo, dran ändern konnte man im nachhinein eh nichtmehr und mir durch ständiges rumgemosern das Festival kaputtmachen wollte ich dann auch nich. Also zack, Pils aufgerissen, in die Hände gespuckt und das kleine Reich aus Zelten, Pavillions etc aufgebaut. Nach einer obligatorischen Bierpause, die Sonne brannte zu dem Zeitpunkt noch wie Seuche, ging es dann zum ersten mal die gefühlten 5km Richtung Festivalarea zum Bändchen holen, Bier trinken und allgemeinem Lagepeilen. Musikalisch ist Mittwoch ja eh nicht sehr viel los, außer natürlich dem grandiosen, kultverdächtigem Auftakt durch die W:O:A Firefighters, oder in langweiligem Deutsch: Das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Wacken. Zugegeben, nu sind ja die wenigsten von uns eingefleischte Fans der Blasmusik, aber trotzdem gehört ein Besuch bei diesem Konzert einfach dazu. Hunderte propellender Metalheads zu Klassikern wie dem Radetzki Marsch, Rosamunde oder dem allseits beliebten Pillemann-Fotze-Arsch, kompletiert durch die dazugehörigen Moshpits, Crowdsurfen etc pp. Was ein Spaß, davon können sich einige Schützenfeste noch eine gehörige Scheibe abschneiden. Vor diesem Auftaktkonzert wurde uns dann auch noch eine ganz besondere Ehre zuteil, denn dieses Jahr haben wir ihn endlich getroffen. Bauer Uwe Trede himself in Fleisch und Blut, den Mann ohne den das ganze W:O:A einfach den Bach runtergehen würde. Da dieser Mensch aber nu während des Festivals äußert beschäftigt ist blieb nicht viel Zeit, aber für einen kleinen Plausch und Autogramme hats doch noch gereicht. Danke Uwe! Viel zu schnell war dann auch schon das Festivalprogramm für den Mittwoch vorbei, als Ausklang genehmigte man sich dann beim praktischer aufm Rückweg liegendem Supermarket ein paar Pils und unterhielt sich mit allerlei lustigen Gestalten. Darunter zB auch der Brite Branden, demzufolge viel zu viele Inselaffen das W:O:A bevölkerten und deutsches Bier immernoch das beste sei. Wunder gibt es immer wieder...

Ein viel zu kurze Nacht später sind wir schon am Donnerstag, also gehts langsam richtig los. Denn heute Abend ist Headliner Abend, denn endlich entern IRON MAIDEN die Bühne und rocken was das Zeug hält. Aber ganz so schnell gings dann doch nicht, denn zum Aufwärmen wurde erstmal mit ALESTORM gemeutert, gefeiert und geschandbratzt. Ein unglaublicher Spaß, mich wunderts dass noch niemand vorher auf die Idee gekommen is Pirate-Metal zu fabrizieren...
Nach diesen wohlverbrachten 45 Minuten kam dann die Quälerei durch die brechend volle Festivalarea um noch einen halbwegs akzeptablen Blick auf die Mannen von Iron Maiden werfen zu können. Die übrigens so quasi nebenbei die Behauptung widerlegten, Metal wäre nur was für junge Volk der Halbstarken etc. Selten hab ich so viele....ähhh....ältere Kaliber auf dem Wacken gesehen. Besonders in Erinnerung geblieben ist dabei der nette Herr mit Fünzig, mit seinem Shirt "Betreutes Rocken". Aber back to Topic. Mit etwas Verzögerung begann dann endlich die Bühnenshow, eingeleitet mithilfe eines kleinen Filmchens über die aktuelle Konzertreise der Eisernen Jungfrauen. Und ich muss ja sagen, sone eigene Boeing 737 mit dickem Bandlogo auf der Seite is schon ziemlich dekadent. Aber nujo, nach mehr als 20 Jahren Bandgeschichte darf man sich sowas erlauben. Wobei man den Männern um Bruce Dickinson ihr Alter nicht im geringsten anmerkt. Der turnt da über die Bühne wie nix und hat nebenbei noch Zeit den Operator des Kamerakrans anzupflaumen, was ihm denn einfallen würde die Sicht aufs Publikum zu blockieren. Kleine Starallüren, aber who cares. Das Konzert ansich war das Ticket schon wert, ein musikalisches Feuerwerk der guten alten Zeit. Getreu dem Motto "A Night to Remember" wurden einem die Klassiker um die Ohren gehauen als ob sie frisch aus dem Studio gekommen wären. Manche Leute habens einfach drauf. Viel zu schnell war deren zweistündiger Gig dann auch schon vorbei und unsereins macht sich auf die Odyssee gen Campingplatz. Erfreut an den Gedanken an ein paar kühle Pils ausm Supermarket schwimmt man mit der Masse und wad is? Geschlossen, dicht, zappenduster, niemand zu Haus. Verrat am Volke schimpfen die einen, Idiotie sich das Geld der durstigen Fans durch die Lappen gehen zu lassen meinen andere. Ändern tut das alles aber leider auch nix, denn auf dem trockenen sitzt man trotzdem erstma. Und das trotz der mündlichen Zusage der Bedienung vom Tag zuvor, der Supermarket wäre das ganze Festival über 24/7 geöffnet...

Nach einer weiteren kurzen und viel zu nüchternen Nacht ist auch schon der Freitag angebrochen, also auch das erste "richtige" Festivaldauerprogramm. Sonata Arctica, Children of Bodom, Opeth, Soilwork und allerhand nebenbei mithören stehen auf dem Programm. Und was passiert wo man den ersten Tag quasi ausschließlich auf dem Festivalgelände verbringt? Richtig, es fängt an zu pissen wie Sau und die ersten Schlammschlachten sind eröffnet. Zugegeben, Schlammpackungen erfreuen sich in den diversen Schönheitshotels etc großer Beliebtheit, aber ob das auch mit dem naturbelassenem Kuhwiesenschlamm der Festivalarea funktioniert? Man weiß es nicht. Aber zurück zu den Konzerten. Aufgestellt für den Act Sonata Arctica von bekamen wir einseitig noch die Show von Soilwork zu hören/sehen und ich zumindest war positiv überrascht. Die Studioalben von denen haben mir bis dato nich wirklich gefallen, aber live sieht die Geschichte dann schonwieder ganz anders aus. Nundenn, der arktische Powermetal geht los und entweder war der Drummer auf irgendeiner Droge oder er hat sich einfach unglaublich gefreut auf dem W:O:A spielen zu dürfen, jedenfalls war bei ihm Dauergrinsen angesagt was widerrum bei uns für einige Belustigung gesorgt hat. Ansonsten war der Auftritt oberes Mittelmaß. Nich direkt enttäuschend, aber auch nix grandioses. Solide Unterhaltung bei noch schönem Sonnenschein. Anschließend zog es uns gen Biergarten um die müden Treter etwas ausruhen zu können und das ein oder andere kühle Blonde dem Stoffwechsel zuzuführen und siehe da? Keine fünf Minuten auf der Bank, schon öffnen sich oben die Schleusen. Aber zum Glück wird ja jeder Metalhead auf dem W:O:A mit einer umfunktionierten Plastiktüte als Regenponcho bedient, womit man erstaunlich gut über die Runden kommt. Nujo, nach dieser mehr oder minder erfrischenden Pause, beschallt übrigens von Opeth die live auch sehr viel interssanter klingen als im Studio, gings zurück ins Getümmel, Children of Bodom erwarten uns. Wären da nich die Securitychecks am Eingang. Klar, es sind ja nur stichprobenartige Kontrollen, aber mir is immernoch schleierhaft wie einige Leute mit ihren 30/40/50cm großen Trinkhörnern einfach so passieren dürfen während ich meinen zusammengeknüllten Poncho auseinanderfrimeln muss um seine harmlosigkeit zu beweisen. Naja egal, die machen auch nur ihren Job und schlussendlich durfte ich ja auch endlich wieder rein ins Getümmel, also was solls. Wiedereinmal mühselig im zickzack nach vorne kämpfen und ehe man sich versieht steht man mitten im Getümmel. Es war aber auch eine Gaudi da, heidewitzka. Als quasi Tages-Headliner mit ganzen 90 Minuten Spielzeit ausgestattet starten die Finnen ihren Angriff auf die Ohren, Nackenmuskulatur und die Oberarmmuckis. Besonders letztere wurden extrem beansprucht, zumindest wenn man wie wir mitten in der Menge stand. Wie oben bereits erwähnt kam es wohl zu einem mehr oder weniger offiziellen Rekord als sich irgendjemand die Mühe gemacht hat die kompletten 2100 Crowdsurfer zu zählen. Schon ne ganze Menge. Rein rechnerisch 23 Crowdsurfer die Minute, da durfte man ganz schon wuchten. Klar, es gehört zu ordentlichem Metal einfach dazu, aber wieso kriegt unsereins immer nur die fetten Kerle ab und die ganzen Mädels schieben sich ein paar Meter weiter links oder rechts über das Meer aus Fans? Ungerechtigkeit, echt... Stimmungshighlight des Konzertes waren dann die beiden spontanen Cover von Rihannas Umbrella-e-e-e und Van Halens Klassiker Jump, wo die Menge mehr zu kochen schien als bei Bodom-eigenen Kompositionen. Insgesamt eine wahnsinns Show, mein persönliches Highlight dieses Jahr. Für mich persönlich war für den Abend dann auch schonwieder Sense. Avantasia is nich so mein Fall, son Gedudel von Corvus Corax erst recht nich. Interessant wurde es dann aufm Weg Richtung Zelt. Die Hoffnung auf einen geöffneten Supermarkt stirbt ja zuletzt, aber diesen Abend wurden wir noch weiter herber enttäuscht. Der Supermarket hatte nich einfach nur geschlossen, er war komplett weg. In einer quasi Nacht und Nebel Aktion abgebaut, ohne Kommentar etc. Nujo, wenn sie unser Geld nich wollen, der Edeka hat sich bestimmt gefreut...

Zu eben diesem sind wir dann nämlich Samstag morgens aufgebrochen da sich unsere Biervorräte auf einem erschreckendem Tief befanden. Und so kacke das campieren auf den hinterletzten Plätzen auch is, wenigstens wunderbar mitm Auto einkaufen fahren kann man problemlos. Innerhalb von zwei Minuten auf befestigten Straßen gewesen, der schönen Beschilderung gefolgt und zack, schon is man am Ort der Begierde. Schnell ne Kiste Hansa Pils in den heckaufbewahrungsstauraum gewuchtet und die Rückreise angetreten, soll ja nich allzuwarm werden das Zeug. Zurück im Lager wurd natürlich sofort die Vernichtung der frisch organisierten Köstlichkeit in Angriff genommen, was mangels ordentlichem Magenfundaments auch prompt angeschlagen hatte. Aber egal, schließlich zog es uns erst gen Abend wieder zu den Bühnen, Krypteria legten erst um 19Uhr los, also keine falsche Hektik. Im laufe der mehr nassen als schönen tages fiel uns dann wieder einmal auf dass wir uns augenscheinlich auf einem reinen Männercampingplatz befanden. Sämtliche anschaubaren weiblichen Geschöpfe waren zu unserem Bedauern an unserer Westfront platziert und bemühten sich nur zum Abschminken in den Dixiklos so halbwegs in unsere Richtung. Sehr schade, daran müssen wir nächstes Jahr auch unbedingt etwas ändern. Aber zurück zur Musik. Krypteria spielten als einzige mich interessierende Band dieses Jahr auf der Partystage wo erstaunlich wenig los war. Hätt mir etwas mehr gewünscht, die Band hats wirklich verdient. Einen Vorteil hatte die Geschichte allerdings, denn laut Running Order ging ihr Konzert quasi nahtlos in die Vorstellung von Killswitch Engage über, welche praktischerweise direkt nebenan loslegten. Also etwa 50m nach links gewandert und schon war man mittendrin. Und das war auch gut so, denn KSE legten auch richtig gut los. Typisch amerikanischer Metalcore, brachial und kompromisslos. Allerings hätt ich nich gedacht das ein Metalcore Gröhlmeister so sympatisch grinsen kann. Anscheinend war die Band vom W:O:A Publikum sehr begeistert, man konnte ihnen die Spielfreude wirklich am Gesicht ablesen. Leider ließ uns mittendrin mal wieder das Wetter im Stich, es begann ein unschöner Dauerregen, welcher zusammen mit dem Wind die Temperatur mal eben um gefühlte 10 Grad hinunterzog. Trotz dieses Wetter hatten wir uns entschlossen, die Pause bishin zu Nightwish auf dem Gelände zu verbringen, dieser Marathon zum Zelt und zurück schien dann doch zuviel. Wären wir doch mal zurückgegangen, denn der Auftritt von Nightwish war..."nett". Und da "nett" ja bekanntlich der kleine Bruder von "scheisse" is kann sich wohl jeder denken was ich davon halte. Von ihrem Auftritt war ich nu wirklich enttäuscht. Nich nur dass sie offenbar einen halbtauben Praktikanten das ganze Ding haben abmischen lassen, auch kann die neue Frontfrau mich nich wirklich überzeugen. Zumindest nicht bei den alten Songs die noch zusammen mit ihrer Vorgängerin eingespielt wurden, denn an diese Stimme kommt sie einfach nicht heran. Die Songs vom neuen Album klangen da deutlich besser, aber selbst dort brauchte ich teilweise bis zum Refrain um überhaupt zu erkennen welchen Song sie gerade spielen. Aufgrund akuten Bierdurstes und dem Bedarf an trockener Kleidung zogen wir uns dann teilweise schon Richtung Zeltplatz zurück und siehe da, je weiter man sich von der Bühne entfernt hatte, desto besser klang es. Wirklich paradox dass ein Lied aus über 200m Entfernung noch verständlicher klingt als direkt am Mischturm. Enttäuschendes Ende für so ein Festival. Nach Nightwish gab es auf der Playlist keine Band mehr die mich interessierte, also verbrachten wir die letzten Stunden der Nacht mit unserer Kiste Pils am Wegesrand um noch einmal an paar kurze, internationale Bekanntschaften zu schließen und das W:O:A 2008 gemütlich ausklingen zu lassen...

Der nächste und letzte Tag war dann schonwieder erstaunlich ereignislos. Aufstehen, Sachen abbauen und rein ins Auto. Ein kleines Highlight stand uns noch bevor, der obligatorische Besuch beim nächstgelegenen Burger King um die Gutscheine noch auszunutzen. Wie erwartet waren sämtliche Kunden des Lokals am diesen Tag schwarzgekleidete, meist langhaarige Metaljünger, auch wenn sich der Ansturm noch in Grenzen hielt. Aber so kamen wir immerhin schnell zu unserem ersten Essen, was nach der Festivalverpflegung einer Wohltat gleichkommt. Frisch zubereitetes, warmes und "festes" Essen, daran musste sich der Magen erst langsam wieder gewöhnen.
Fassen wir also zusammen: 4 1/2 Tage Festival, ein gutes Dutzend an Bands, gerade so genug Bier und viel zu wenig weibliche Begleitung. Im Vergleich zu meinen zwei vorhergehenden Besuchen vom Wetter her am schlechtesten, aber das bis dato beste Lineup. Insgesamt weit weg von einer Enttäuschung, aber trotzdem nich makellos. Und nächstes Jahr steht der 20. Geburtstag an. Noch nich eine einzige bestätigte Band, aber trotzdem schon alle 10.000 X-mas Special Tickets an den Mann gebracht. Gerüchte über einen Auftritt von Metallica oder AC/DC zusammen mit dem, seit Jahren leider ungehörten, Wunsch nach David Hasselhoff. Nujo, die Hoffnunf stirbt bekanntlich zuletzt. Nu muss ich es nur noch hinkriegen vorher mit meinen Prüfungen durchzukommen...

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Treffende Zusammenfassung, wobei ich noch ein paar Anmerkungen zu machen habe:
CoB waren definitiv das Highlight dieses Jahres, aber dass bei "Jump" alle Leute gesprungen sind ... nunja, das liegt irgendwie in der Natur dieses Songs. Und ich habe selten Konzerte gesehen, wo das Publikum ohne Aufforderung des Frontmanns anfängt zu springen. Aber wie du schon sagtest, haben die wirklich eine wahnsinns Show geboten.
Avantasia waren übrigens großartig. Man hat Tobias Sammet (Frontmann und Gründer) wirklich angemerkt, dass er riesen Spaß hatte und vom Publikum überwältigt war. Ein tolles Konzert, ich wünsche mir in Zukunft noch mehr von denen zu sehen.
Am Samstag habe ich mich eigentlich sehr auf Nightwish gefreut, umso enttäuschter war ich von deren Auftritt. Die neue Sängerin hat einfach nicht da gewisse Etwas, grinst zuviel und schmust zu oft mit ihren Bandkollegen. Zudem passt ihre Stimme nicht zu den alten Songs und so hat sie promt meinen Lieblingssong, Wishmaster, (meiner Meinung nach) komplett in den Sand gesetzt. Den Auftritt kann man hier sehen.
Alles in allem aber ein gelungenes W:O:A. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr.

Anonym hat gesagt…

Auf die Gefahr hin, mich ganz unbeliebt zu machen, muss ich jetzt einfach mal sagen, dass ich die neue Nightwish-Sängerin um Längen besser finde, als die alte. Aber ich bin wahrscheinlich auch der einzige Mensch auf diesem Planeten, der bei der Stimme dieser Sängerin immer unglaublich müde geworden ist.
Viel schlimmer fand ich da gerade mal in diesem Video die total ausdruckslosen Gesichter von Gitarrist und Bassist. Die machen irgendwie den Eindruch, als hätten die gar nicht so wirklich viel Lust gehabt da zu spielen.