Moral mit Verfallsdatum

Ahoi zusammen, heut wirds etwas tiefgründiger. Kleines großes Intro: Die meisten von euch haben ja wahrscheinlich die monatelangen Diskussionen zum Thema Killerspiele (ich hasse dieses Wort) mitbekommen. Herausgekommen is dabei nicht viel brauchbares. Leute schlagen sich im übertragenen Sinn die Schädel ein und die Politik versucht mit neuen Verboten die Notbremse zu ziehen. Herausgekommen is dabei nen verschärfter Kriterienkatalog der BPjM und allerhand anderes wirres Zeug.
Nun gehts für Actionfreunde am PC diese Tage ordentlich rund, denn endlich ist das langersehnte Assassins Creed erschienen und Deutschland nun wohl um ein paar tausend virtuelle Meuchelmörder reicher. Spielprinzip is schnell erzählt: Man schlüpft in die Rolle eines Assassinen, wer hätts gedacht, um im Auftrag seines Meisters im Heiligen Land des frühen zwölften Jahrhunderts den Status Quo wieder herzustellen. Und wie macht ein richtigen Assassine das? Richtig, er schickt ausgewählte Opfer über den Jordan. Das man dabei nicht sonderlich zimperlich vorgeht dürfte kaum überraschen, aber dennoch erhielt dieser Titel die USK16.
Soviel zu AC, wechseln wir Rainbow Six: Vegas 2. Das kommt jetzt die Tage ebenfalls in den Handel und wer die Rainbow Six Reihe oder den Roman dazu kennt weiß worum es geht. Man steuert den Leiter einer speziellen Spezialeinheit der Spezialpolizei um die bösen Machenschaften noch böserer Buben zu vereiteln. Wenn wir diese beide Titel nun vergleichen stellen wir fest dass sie zwar kaum Gemeinsamkeiten aufweisen, das Spielziel aber nahezu identisch ist, nämlich pösen Purchen das Licht auszuknipsen und die unschuldige Welt wieder in den sicheren Schoß des Schicksals zu überführen. Aber komischerweise wird R6V2 (kack Abkürzung ich weiß, bin tippfaul) die Jugendfreigabe in der ursprünglichen Version eiskalt verweigert.

Womit wir nu endlich bei meinem eigentlichen Thema angekommen wären. Was macht das Töten in Assassins Creed weniger schlimm als in R6 Vegas? Am Spielprinzip kann es ja nicht liegen, denn da ist AC ja eigentlich noch schlimmer als sein Gegenpart, immerhin bestimmt dort ein wildfremder "Meister" über Leben und Tod verschiedener Charaktere. Als Mitglied der Spezialeinheit in Las Vegas ist es die Aufgabe des Spielers die jeweiligen Terroristen unschädlich zu machen, man handelt also quasi als Vertreter des Gesetzes.
Vielleicht an der audiovisuellen Umsetzung? Unwahrscheinlich, denn während man in R6V2 seine Widersacher mit gezielten Schüssen in den Pixelhimmel befördert, schwingt man in AC dem Setting entsprechend die Klingen und lässt seine Widersache eben über eben diese springen. Die einzige plausible Erklärung, die mir bisher einfällt, wäre die Zeit in der die beiden Titel angesiedelt sind. Mord und Totschlag gehörten im Mittelalter ja noch weitesgehend zur Tagesordnung, deswegen scheint diese Darstellung nicht weiter schlimm zu sein. Erschiesst man allerdings heute in der "zivilisierten Welt" ein paar Pixelterroristen, schrillen sofort die Alarmglocken. Ich stell mir gerade vor was für ein Geschrei es geben würde, wäre Assassins Creed in der Gegenwart angesiedelt und man würde mit Dolch und Schwert in den Häuserschluchten einer Großstadt auf die Jagd nach Missetätern gehen...
Aber wahrscheinlich soll ich als potentieller bombenlegender Terroristen Amokläufer garnich verstehen was sich die Leute "da oben" bei ihren Entscheidungen denken, man könnte ja erkennen was fürn Dummfug die da treiben. Oder, um es mit den großartigen Worten des Roboters Marvin zu sagen:

Ganz großer Schwachsinn!

Tödliche Nüsse und rechtsdrehender Schwermetall

Seid ihr alle unverletzt? Ich hoff es doch, immerhin wär mein Leben ohne Nerds wie euch wie langweiliger. Und sterben geht irgendwie schneller als man denkt. Sicher, es gibt genug Vollpfosten* die mit irgendwelchen sinnfreien Aktionen ihrem eigenen Elend selbst ein Ende bereiten, Stichwort Darwin Awards die ich hierbei wärmstens empfehle, aber auch Mutter Natur hält haufenweise Todesfallen für uns bereit. Man denke da nur an die jährlich ca 20 Todesopfer durch Hai-Attacken. Ist das nich skandalös? Da schicktt eine Fischart jährlich ganze 0,000005% unserer geliebten Menschheit über den Jordan und darf weiterleben. Also nee, so gehts ja nich. Interessanterweise scheinen andere Tierarten aber einen regelrechten Freibrief zu haben was das dahinraffen von Menschen angeht. Nilpferde zB, sie töten in Afrika schätzungsweise 400 Menschen im Jahr. Mehr als einen am Tag, nette Quote. Indien hat ein ähnliches Problem, nur werden hier die Leute von Elefanten quasi reihenweise zerklumpt. Am heimtückischsten ist aber wohl die gemeine Koskosnuss. Geschätzte 150 Todesopfer jährlich und da soll ich noch ruhigen Urlaub an karibischen Sandstränden machen? Ja am Arsch! Da bleib ich lieber im heimischen Flachland. Palmen gibts hier nich, und solang Haie nich das laufen lernen oder Nilpferde rauskriegen wie man einen Fahrstuhl bedient dürfte ich hier durchaus sicher sein...

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Wo ich grad an Vollpfosten denke: Wie die meisten von euch wissen bin ich ja, musikalisch gesehen, eher ein Fan der härteren Gangart. Dass diese Musik nich dem Mainstream entspricht und in der Öffentlichkeit nicht den besten Ruf genießt ist ja ebenfalls nix neues, aber dieser Bericht schiesst nu entgültig den Vogel ab. Bin zugegeben immernoch etwas unschlüssig ob das überhaupt ernst gemeint ist, weil das Gerät von vorn bis hinten einfach nur unglaublich schlecht ist, aber wenn das wirklich die ernsthafte Meinung eines Menschen sein sollte und der zufälligerweise das hier liest: MACH DEN KOPP ZU! Da laufen, aufgrund einer Idee der Nationalsozialisten im Jahre 1936, regelmäßig alle vier Jahre ein paar Bewegungssüchtige mit ner Fackel von Olympia nach wadweißich wo und dann saugt man sich solchen Dünnschiss zu nu wirklich harmloser Spaßmusik aus den Fingern...

Gravitionskonstanten, Taschenrechner und Japaner

Hallo Welt! Ja, mich gibts auch immernoch, trotz norddeutschem Schietwetters, ungezählten Mengen Alkohols und fortschreitender Oxydation. Habs in letzter Zeit etwas schleifen lassen, ich weiß. Was soll ich sagen, einfach Ideenlosigkeit gepaart mit teils akuter Unlust. Aber keine Bange, wad lange währt wird endlich gut. Schließlich will der Nonsense dieser Welt ja weiterhin in digitale Lettern gebannt werden.
Halten wir uns einfach an die Überschrift und fangen an mit Newton, diesem Drecksack. Warum muss der auch die Schwerkraft erfinden? Ohne den wär mein momentanes Studienleben irgendwie leichter, denn dann bräucht ich mich nich mit Übungsaufgaben zum Thema Technische Mechanik und der darin enthaltenen
universellen Gravitationskonstanten rumschlagen ( für die dies interessiert:
0,66536*10^10 m³/(kg*s²) oder in Worten: nullkommasechsechs
fünfdreisechs mal zehnhochzehn kubikmeter durch kilogramm mal sekundequadrat). Mein Problem liegt dabei aber eher weniger in der Zahl selbst, sondern in ihrer Schreibweise. Denn irgendwie bin ich wohl zu dämlich die richtig in meinen CASIO fx-155s einzugeben. Hätt ich mir doch lieber mal nen CANON geholt, die bieten dem Nutzer wenigstens Sachen wie
Tetris wenn man denn einmal wieder vor die sprichtwörtliche Wand läuft.
Apropos CANON. Der Laden kommt ja ursprünglich aus dem schön verrücktem Japan, genauso wie SONY. Und eben diese zeichnen sich ja verantwortlich für die Playstation und zB dem Blu-Ray Standard. Fragt mich net wie ich ausgerechnet darauf komm, aber wieso benennen die Herren Entwickler ihre Erfindung eigentlich in einer Sprache die sie, technisch gesehen, garnicht richtig sprechen können? Für alle Unwissenden, den Japanern ist es nicht möglich ein "L" auszusprechen (wie bei Chinesen mit dem "R", Details dazu hier). Worauf ich nu aber eigentlich hinaus wollte: Was bei uns schlichtweg im englischen ausgesprochen wird, zB "Playstation 2" oder "Blu-Ray", hört sich im japanischen Akzent in etwa an wie "Puerayustation Tuu" oder "Bueru Rayu". Komisches Volk da drüben, aber irgendein Laster hat nunmal jeder...